Artikel aktualisiert am 29.07.2020

Pattaya Stadt ist definitiv kein Badeort, da das Wasser durch die ganzen Schiffe in der Bucht, und was sonst noch alles reingeleitet wird, zu dreckig ist. Es ist eher ein Ort zum Party machen. Auch zum Arbeiten ist es ganz ok, da man in den neuen Condos Luxus und Ruhe zugleich hat. Ich mietete mich für zwei Tage über Airbnb in einem Condo im Zentrum ein. Der Infinitypool im 31. Stock lag höher als das benachbarte Hilton und es bot sich ein grandioser Ausblick auf die Stadt und das Meer.

Danach zog ich raus aus der Stadt an den Jomtien Beach, wo ich mich nochmal für fünf Tage in einem Luxuscondominium einmietete. Das Condo war auch wieder super zum Arbeiten, jedoch konnte man auch am Jomtien Beach nicht ins Wasser. Allerdings hätten wohl Biologen und Umweltingenieure hier ihre Forschungen betreiben können. Ein paar Russen zog es dennoch in die Kloake, aber ab einem gewissen Vodkaspiegel scheint das wohl egal zu sein…

→ Kleiner Tipp: die Condos in Thailand – bzw. im kompletten asiatischen Raum – sind über Airbnb sehr preiswert!

 

Pattaya hat allerdings tatsächlich noch einige Sehenswürdigkeiten zu bieten.

1. Big Buddha Tempel – Wat Phra Yai

Auf dem Berg zwischen Pattaya und Jomtien Beach liegt der Wat Phra Yai mit seiner 18 m hohen goldenen Buddha-Statue. Der Aufgang zum Tempel ist von Drachenköpfen gesäumt. Oben findet man zahlreiche Buddha-Statuen in verschiedenen Posen sowie den großen Buddha. Insgesamt eine schöne Tempelanlage aus den 1940ern. Meist muss man sich mit einem Schwarm Chinesen die Fotoplätze teilen.

Und wenn ihr sowieso gerade da seid, dann erklimmt noch den Hügel auf der anderen Seite (Richtung Norden). Am Ende steht links ein Tempel mit schönen Buddha-Statuen, und rechts habt ihr vom Phra Tamnak Mountain einen Wahnsinnsblick auf die Bucht von Pattaya. Selbstverständlich gibt’s dort auch was zu futtern. Keiner muss also verhungern. Weiter vorne liegt noch der Pattaya View Point, den ihr über die dritte Abzweigung unten am Berg erreicht.

MO–SO: 7:00 – 22:00 Uhr

kostenlos
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2. The Sanctuary of Truth

Wörtlich übersetzt „Das Heiligtum der Wahrheit“ ist weder Tempel noch Schloss, sieht aber aus wie eine Mischung aus Beidem. Die Gestaltung stammt aus der Ayutthaya-Periode. Es vereint buddhistische und hinduistische Elemente der Thais, Khmer und Chinesen. Das Besondere des Bauwerks ist das Baumaterial: Es wurde komplett aus Teakholz gebaut, sogar die Schrauben sind aus Holz. Es ist weltweit das einzige Komplettholzbauwerk mit Skulpturen… und Alter: war das geil!

Ich fand das Gebäude einfach überragend. Noch nie habe ich etwas in der Art gesehen. Der Eintritt ist zwar mit 500 Baht teuer, allerdings lohnt es sich. Mit seinen Schnitzereien und Figuren ist der tempelartige Bau einfach nur wunderschön. Baubeginn war 1981, bis heute wird an dem Denkmal weitergebaut. Auch die Höhe kann sich sehen lassen: mit seinen 105 m ist der Bau das höchste Holzhaus Asiens.

MO–SO: 8:00 – 18:00 Uhr

500 THB

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3. Buddha Mountain (Khao Chi Chan)

Den hatte ich gar nicht auf dem Schirm. Aber die Taxifahrerin, die mich vom Busbahnhof zum Condo gefahren hatte, empfahl ihn mir wärmstens. Und es lohnt sich. Es handelt sich um eine schöne weitläufige Grünanlage mit einem Berg, auf dem eine Buddha-Figur zu sehen ist. Und dieser Berg ist einzigartig: Es handelt sich um den größten Buddha-Felsen weltweit – 130 Meter hoch und 70 Meter breit. Der Eintritt ist kostenlos. Da der Fels außerhalb von Pattaya liegt (ca. 16 km), empfehle ich ein Taxi zu nehmen. Entweder ihr verhandelt mit einem örtlichen Taxifahrer, oder ihr bucht über Grab. Alternativ könnt ihr auch nen Scooter mieten 🙂

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4. Wat Yannasangwararam und Viharnra Sien

Auch purer Zufall… ich sah ihn auf Google Maps, als ich mir den Weg zum Buddha-Mountain anschaute. Faszinierend fand ich die Bauweise, die einem indischen Hindutempel gleicht. Da er in der Nähe liegt, lassen sich die beiden Sehenswürdigkeiten prima miteinander verbinden. Dazwischen befindet sich noch ein chinesischer Tempel – der Viharnra Sien – bzw. ist es ein Museum in einem früheren Tempelgebäude, welches auch sehr interessant ist. Der Bau wurde 1993 errichtet und ist dem König gewidmet. Teile der berühmten Terrakotta-Armee aus China sind hier ausgestellt.

Die Bodhagaya Stupa Replica, Teil des weitläufigen Geländes des Wat Yannasangwararam, hatte zu dem Zeitpunkt meiner Besichtigung eine Ausstellung, die mich aber nicht besonders interessierte. Schöner fand ich die diversen Buddha-Statuen und Bilder, die den Gang säumen. Der Park des Tempels ist übrigens super zum Spazierengehen geeignet. Und für die, die gerne noch eine Zahl dabei hätten: Der Tempel wurde 1976 fertiggestellt.

MO–SO: 8:00 – 17:30 Uhr (Viharnra Sien)

kostenlos / 50 THB (Viharnra Sien)

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5. Pattaya Floating Market

Einer von Thailands schwimmenden Märkten. Ich hatte mir eher etwas Ursprüngliches vorgestellt, aber dieser Floating Market erinnert an einen Vergnügungspark, ähnlich dem Europapark bei uns. Das war für mich enttäuschend. Dazu kam noch, dass  man sich durch einen Pulk von Touristen, meist Chinesen, durchschieben musste. Die meisten Speisen und Getränke waren komplett überteuert. Und die Waren… ich sag‘ mal: derselbe Schrott, den du überall in den Touri-Regionen bekommst.

Meine Empfehlung: wenn dir langweilig ist oder du auf sowas stehst, dann geh hin. Ansonsten kann man sich die Zeit auch angenehmer vertreiben.

MO–SO: 9:00 – 20:00 Uhr

200 THB

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6. Ko Lan

Das ist mal eine Abwechslung zu Pattaya. Wer hier aber Ruhe sucht, ist falsch. Zum Zeitpunkt meines Besuchs war sie komplett überlaufen. Mir wurde die Insel von Samran, dem Bruder des Besitzers meiner neuen Lieblingsbar in Bangkok, empfohlen. Ko Lan – oder auch Koh Larn genannt – ist eine kleine Insel, die ca. 30 Minuten mit der Fähre vom Hafen Pattayas entfernt liegt. Die Überfahrt kostet gerade mal 30 Baht, die Alternative mit dem Speedboot liegt deutlich darüber. Die Insel ist ganz nett, aber dafür was sie bietet, komplett überteuert und natürlich ein Touri-Hotspot.

So gut wie alle Schilder sind auf Russisch und chinesisch und ich musste schon ein paar Strände abklappern, um einigermaßen sauberes Wasser (ohne Müll) zu finden. Die Müllsituation kann sich bestimmt auch nach Jahreszeit ändern. Unterkünfte gibt es genug, z.B. über booking.com oder Airbnb.

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