Bangkok

Bangkok

Ich habe hier einige Sightseeing-Tipps zusammengestellt für diejenigen, die schon öfter in Bangkok waren. Für alle, die diese Stadt zum ersten Mal besuchen, verweise ich auf meinen Blogeintrag Bangkok.

1. Wat Bang Chak

Der Wat Bang Chak ist etwas außerhalb im Norden Bangkoks gelegen. Am besten erreicht ihr ihn mit einer Kombination aus Express Boat, Grab-Taxi und Charter Boot.
Mit dem Express Boat geht es zunächst zum nördlichsten Pier Nonthaburi. Von dort mit dem Grab-Taxi (TukTuks verkehren nicht so weit) bis zum Parkplatz neben dem Wat Pak Khlong Phra Udom. Von dort könnt ihr ein Charterboot (kleines Fischerboot) mieten für 40 THB.
Alternativ könnt ihr ab Nonthaburi mit dem Bus (da müsst ihr das letzte Stück zu Fuß gehen) oder Grab-Taxi über die Rama-IV-Bridge fahren. Dann kommt ihr von hinten zum Tempel und braucht kein Boot.

Der Tempel lohnt sich auf jeden Fall. Er ist nicht sonderlich frequentiert, man hat also seine Ruhe, um ein paar schöne Aufnahmen zu machen.

Auch der Garten ist toll angelegt, überall stehen Skulpturen. Außerdem gibt es Essensstände, ihr werdet also nicht verhungern 🙂

Da der Wat Bang Chak auf Google Maps plötzlich verschwunden ist, orientiert euch auf der Karte am „Buddhist Garden“. Dieser liegt direkt hinter dem Tempel.

MO–SO: 7:00 – 17:30 Uhr

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2. Lumphini Park

Ich habe es dieses Mal endlich geschafft, den größten Park im Herzen von Bangkok zu besuchen. Ich war zur Zeit des „Annual Red Cross Fair“ im November dort. Erinnert an das Oktoberfest oder auch den Cannstatter Wasen. Super leckeres Essen aber auf Dauer eine Spur zu laut.

Ansonsten ist der Park echt klasse angelegt. Es gibt auch mehrere Seen, auf dem größten kann man Tretboot fahren. Ihr erreicht den Park über BTS Station „Sala Daeng“, über die MRT „Silom“ oder „Lumphini Park“.

3. Lebua Sky Bar

Auch ein toller Tipp von termi77. Von oben bietet sich ein gradioser Blick auf Bangkok. Die Lebua Sky Bar ist eine der höchsten Skybars weltweit – knapp 250 m hoch. Ein Muss quasi. Aber Achtung: die Preise haben’s natürlich in sich. Ein Bier kostet ca. 1.000 THB, da ist der Single Malt Whiskey mit 670 THB direkt günstig dagegen. Aber einmal sollte man die Aussicht genießen.

Die Bar befindet sich im 64. Stock des Hotels „Lebua at State Tower“ in der Silom Road. Nächste BTS-Station ist „Saphan Taksin“ oder der Sathorn Pier (falls ihr mit dem Expressboat kommt).

4. Wat Paknam Phasi Charoen

Durch Zufall habe ich diesen Tempel bzw. die große Buddha-Statue beim Vorbeifahren gesehen. Ich war das erste Mal in diesem Tempel und schwer beeindruckt vom Innenraum der 80 Meter hohen Pagoda. Im fünften Stock bietet sich ein farbenfrohes Wunderwerk architektonischer Kunst. Von dort gelangt man auch nach draußen und hat einen schönen Blick über einen Teil von Bangkok sowie den gegenüberliegenden Tempel Wat Khun Chan. Die Pagoda wurde erst im Dezember 2012 fertig gestellt.
Auch der restliche Tempel ist wirklich sehenswert. Leider war zum Zeitpunkt meines Besuchs der große Buddha „under construction“.
Anfahrt: Am besten nehmt ihr den Skytrain BTS bis zur Station „Wutthakat“, von dort aus zu Fuß weiter oder wahlweise mit einem Grab-Taxi.

MO–SO: 8:00 – 18:00 Uhr

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5. Wat Khun Chan

Direkt gegenüber dem Wat Paknam liegt der Wat Khun Chan. Man erreicht ihn über eine kleine Brücke. Der Eintritt ist auch kostenlos. Schade allerdings, dass direkt vor der großen Buddha-Statue ein überdachter Parkplatz ist. Das zerstört das Gesamtbild des Tempels.

6. Iconsiam

Ja, was soll ich sagen, eine Einkaufsmall eben. Klar, relativ neu und natürlich toll gemacht, aber eben auch nur eine Einkaufsmöglichkeit. Erschreckend für mich, dass ein Billiglabel wie H&M einen Platz neben den großen Teuren haben darf…
Im unteren Stock steht Fresstempel neben Fresstempel und die Preise sind auch normal. Hier lohnt es sich, etwas zu essen.
Von der BTS-Station „Krung Thonburi“ gibt es einen kostenlosen Shuttlebus zur Mall. Das Iconsiam hat auch einen eigenen Pier sowie eine eigene BTS-Station. Allerdings war diese zu meinem Besuch außer Betrieb.

7. Asiatique – The Riverfront

Eine weitere touristische Attraktion ist das Asiatique. Ich kam nur hierher, um einmal vom Riesenrad aus auf Bangkok zu blicken. Somit wartete ich natürlich den perfekten Moment ab zum Sonnenuntergang. Nicht ganz günstig der Spaß mit 450 THB, aber lohnt sich. Die Aussicht ist grandios, und das Riesenrad hält ein paar Mal an, damit man die Aussicht genießen und Fotos oder Videos machen kann. Ansonsten ist es eher ein Shoppingcenter mit Vergnügungspark sowie überteuerten, qualitativ minderwertigen Essensgelegenheiten.
Es gibt ein kostenloses Shuttleboot vom Sathorn Pier oder ihr nehmt einfach den Bus von dort.

Reisen und Arbeiten: Von Bangkok nach Goa 2

Reisen und Arbeiten: Von Bangkok nach Goa 2

Dieses Jahr geht’s wieder auf große Tour durch Südostasien. Mit Start in Bangkok, da ich Bangkok immer noch perfekt als Ausgangspunkt finde.

Siehe auch mein Trip Bangkok-Goa von 2017.

Geplant ist dieses Mal, alle Dinge zu tun bzw. alle Orte zu besuchen, die ich noch nicht getan habe bzw. noch nicht kenne. Meine „Playlist“ stammt von der Thailand-Doku meines Lieblings-YouTubers termi77 und von der Thailand-Doku meines Vaters aus dem Jahre 1993 sowie dem Windows-10-Startscreen.

Zu allen Stationen gibt es ausführliche Einzelbeiträge am Ende der Seite, oder ihr klickt einfach auf die jeweilige Stadt in der Highlight-Übersicht.

Momentan existiert erst Bangkok als Beitrag. Der Rest folgt sukzessive. Also immer mal wieder vorbeischauen lohnt sich 🙂

Oder ihr schreibt mir eine E-Mail, dass ihr bei neuen Beiträgen benachrichtigt werden möchtet. Wahlweise könnt ihr euch natürlich auch für die automatische Benachrichtigung hier eintragen.

Thailand

Nach dem Start in Bangkok ging es zunächst mal ins südöstlich gelegene Pattaya. Es mag vielleicht blöd klingen, aber hier suchte ich einen Ruhepol zum Arbeiten, welchen ich auch fand. Man kann hier natürlich auch ganz andere Sachen finden, aber das ist nicht Thema meines Blogs. Pattaya hat diese hübschen Appartements in den Condos, die man für ca. 30 Euro/Nacht mieten kann. Inklusive ist immer ein Fitnessstudio sowie diverse Pools, meist ein Infinity Pool. Und man hat Meerblick.

Als es im Business etwas ruhiger wurde, fuhr ich zurück nach Bangkok und von dort nach Nakhom Pathon. Dort steht die größte buddhistische Chedi weltweit, die musste ich natürlich sehen.

Von dort bot es sich an, mit dem Zug nach Kanchanaburi weiterzufahren, zur berühmten Brücke über den Fluss Kwai. Ich machte das als Tagestrip. Anschließend ging es von Nakhon Pathom dann wieder zurück nach Bangkok, da die Hauptstadt ein Dreh- und Angelpunkt für alle Highlights im Umkreis ist.

Ich besuchte den Maeklong Railway Market und den Amphawa Floating Market für 2 Euro Fahrtgeld (hin und zurück). Falls ihr Interesse daran habt, wie das problemlos geht, dann schickt eine E-Mail an presse@silkevogel.de und ich sende euch die Anleitung zu.

Oder ihr tragt euch hier ein, um die Anleitung zu erhalten.

Dann fuhr ich nach Ayutthaya, die alte Hauptstadt Siams. Die Zugfahrt kostete nur 15 Baht. Für Sightseeing und Arbeiten ließ ich mir drei volle Tage Zeit, da die Stadt etwas Beruhigendes hat. Das war sehr angenehm nach der Hektik der Vortage.

Achtung: Ayutthaya hatte einst 375 Tempelanlagen, wovon über 36 heute noch existieren. Ich holte mir fast einen Tempel-Overload und verzichtete dann auf Sukhothai. Mein Weg führte direkt nach Chiang Mai, wo ich dann rein gar nichts besuchte. Erstens war es mit 16 bis 18 Grad affenkalt zu dem Zeitpunkt, zweitens musste ich arbeiten.

Von Chiang Mai ging es dann mit dem Bus nach Chiang Rai, eine wirklich wilde Busfahrt durch Berge, Baustellen und Schlaglöcher. In Chiang Rai hatte ich dann wieder die Muse zum Sightseeing. Allerdings war auch einiges an Arbeit da, so wurde es eine Mischung aus Beidem. Der Phu Chi Fa war natürlich das absolute Highlight, aber auch der Rest hatte sich wirklich gelohnt.

Und dann setzte ich zum Grenzübertritt nach Laos an.

Planlos in Laos

Für Laos gab es keinen Plan. Ich wollte halt einmal im Leben den Mekong runter fahren. Das hab‘ ich dann auch in einem 2-Tages-Trip mit je 6,5 Stunden Slowboat-Fahrt getan. Via Pak Beng nach Luang Prabang – The Jewel of the Mekong.

Von Luang Prabang ging es dann weiter Richtung Süden nach Vientiane mit einem One-Night-Stopp in Vang Vieng.

Und dann kam mein erster Versuch die Grenze nach Vietnam zu überqueren. Doch der Bus fing plötzlich Feuer, und wir standen irgendwo in den Bergen von Laos, nachts um zwölf… mitten in der Einsamkeit.

Endlich in Vietnam

Nach einem sehr turbulenten zweiten Versuch erreichte ich dann endlich Vietnam. Zwar landete ich nicht wie geplant in Hanoi, aber immerhin in Vinh.

Von dort ging es am nächsten Tag mit dem Zug weiter nach Hanoi, am darauffolgenden Tag nach Haiphong, um den Regen und auch Silvester abzuwarten. Mein eigentliches Ziel war die Halongbucht, aber eben nicht im Regen und auch nicht über Neujahr.

Am 1. Januar ging es dann nach Halong Stadt. Bestimmt sehr schön bei freier Sicht, doch war es trüb und regnerisch. Auch dachte ich, die Cruises durch die Bucht starten hier. Das war leider nicht der Fall, und so fuhr ich am 2. Januar nach Cat Ba Island, um von dort eine dreitägige Bootstour durch die Bay zu starten.

Schließlich war ja auch ab diesem Tag ein Mix aus Sonne/Wolken angekündigt. Das Wetter hielt zumindest einen Tag, und es regnetet die ganzen drei Tage nicht. Was will man denn mehr?

Nach der Halong Bay ging es wieder zurück nach Hanoi, dieses Mal für zwei Nächte. Das Flair von Hanoi Oldtown ist einmalig. Das sollte man auf jeden Fall auf sich wirken lassen.

Von Hanoi reiste ich per Bus nach Ninh Binh weiter, um dort auf den Hang Múa zu klettern. Der Berg bot eine tolle Aussicht auf die trockene Halongbucht. Auch sonst war Ninh Binh ein toller Ort, um die  Tempel des Umlandes zu besuchen.

Mein Zeitplan sah es aber vor, weiter gen Süden zu reisen. Nächster Stopp war Hue, die alte Kaiserstadt und ehemalige Hauptstadt Vietnams. Die Zitadelle, seit 1993 UNESCO Weltkulturerbe, in der die verbotene Stadt nach dem Vorbild Pekins lag, war wirklich sehenswert.

Danach reiste ich nach Hoi An, ebenfalls von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Auch Hoi An erwies sich als ein Highlight meines Trips. Ich denke, in Vietnam kommt man mit Sehenswürdigkeiten auf jeden Fall auf seine Kosten.

Von Hoi An ging es nach Da Nang, wollte ich doch unbedingt in die Ba Na Mountains zu der Golden Hand Bridge. Da auch hier ein Restrisiko wegen Regen bestand, musste ich schnell handeln und fuhr gleich morgens hoch in die Berge. Die Brücke war einmalig. Auch der Rest des Parks war sehr schön angelegt mit einer Buddha-Statue, Gärten, einem Tempel und den Zahnradbahnen. Empfehlenswert.

Und falls sich an dieser Stelle jemand wundert, wo denn eigentlich das Arbeiten geblieben ist…

Am Anfang hatte ich in Bangkok und Pattaya mir dementsprechende Appartements gemietet, die einen Arbeitsplatz hatten. Als die Weihnachtszeit anfing, waren die meisten meiner Kunden auch im Urlaub. Somit hatte ich viel Zeit für Besichtigungen. Erst ab Hoi An wurde es wieder mehr, somit arbeitete ich in den Hotels. Diese verfügten zum Glück fast alle über einen Arbeitsplatz, außer das Hotel in Da Nang, da musste eben das Bett herhalten. Wem ein Tisch wichtig ist, kann das auch bei Airbnb in den Ausstattungsmerkmalen sehen oder bei booking.com in der Beschreibung.

Nach Da Nang fuhr ich mit dem Zug nach Nha Trang. Dort hatte ich wirklich das perfekte Hotel zum Arbeiten. Der Tisch stand direkt an der vollverglasten Seite des Zimmers. Mit Ausblick arbeitet es sich einfach besser. Auch die Sehenswürdigkeiten sind zu empfehlen. Der Strand ist allerdings in Da Nang besser, dafür hat Nha Trang die schönere Skyline, ohne diese unzähligen Baustellen.

Dann ging es weiter nach Mui Ne, was ich nun eher enttäuschend fand. Hier waren auch die Erwartungen zu hoch. Aber der Strand ist quasi nicht vorhanden, da er sehr schmal ist. Dazu kommt der Dreck und Müll, und die Tatsache, dass er komplett zugebaut ist. Es gibt nur drei offizielle Zugänge zum Oststrand Ham Tien. Dann prägen das Stadtbild noch unzählige Baustellen und brachliegende Grundstücke mit viel Müll, auf denen sich die Ratten sehr wohl fühlen. Die Highlights sind die weißen Sanddünen und der Fairy Stream, abgesehen von dem Wasserfall am Ende, welcher nur ein Rinnsal ist.

Von Mui Ne ging es dann nach Ho-Chi-Minh-City, dem früheren Saigon. Das war eine positive Überraschung, denn an diese Stadt hatte ich wirklich gar keine Erwartungen. Ich hatte nicht mal eine Attraktion im Reiseführer und Internet gefunden, welche mich interessierte. Somit war ich schon am ersten Abend von der Aussicht vom Skydeck des Bitexco-Financial-Towers schwer beeindruckt. Das Kriegsmuseum kann man besichtigen, muss man aber nicht – je nach Interesse. Ebenso wie die Cu Chi Tunnels. Auch gibt es noch einige Tempel in der Stadt und im Umkreis. Mir reichte da einer, hatte ich doch auf meiner Tour schon unzählige schöne Tempel besucht.

Zurück in Thailand

Dann beendete ich meinen Vietnam-Trip und flog zurück nach Bangkok. Ich war so glücklich über das schnelle mobile unlimited Internet in Thailand. Damit ist das Arbeiten wesentlich einfacher, da man nicht mehr auf Hotel-WLANs angewiesen ist. Nach zwei Tagen Großstadt zog es mich dann weiter in den Süden, via Chumphon und Ranong nach Ko Phayam. Ich wollte da noch eine Woche mit Freunden verbringen.

Ko Phayam war sehr schön, allerdings auf Dauer etwas zu ruhig für mich. Wir machten einmal eine Rundfahrt mit dem Scooter über die Insel. Es gibt interessante Gesteinsformationen und eine schöne alte Tempelanlage. Aber man hat an einem Tag alles besichtigt, was es zu sehen gibt. Zum Arbeiten ist der Ort allerdings perfekt wegen der Ruhe.

Nach acht Tagen fuhr ich mit dem Speedboot zurück nach Ranong. Auf der Hinfahrt hatte ich die Fähre genommen, die zweieinhalb Stunden über das Wasser schlich. Da war das Speedboot eine willkommene Abwechslung. In nur 40 Minuten waren wir von der Insel zurück am Festland. Die verschiedenen Taxis standen schon bereit. Ich nahm das Sammeltaxi zum Busbahnhof und hatte Glück, dass zehn Minuten später ein Bus nach Pran Buri startete. Der Bus drohte während der Fahrt auseinander zu brechen… Aber er hielt wie durch ein Wunder. Von Pran Buri musste ich dann einen Minivan bis Hua Hin nehmen. In Thailand klappt sowas ja problemlos. In Hua Hin ging es dann mit dem Grab Taxi weiter zum Hotel, einer Bruchbude, wie sich herausstellte. Zuerst gab man mir das falsche Zimmer, dann hatte ich zwar das Richtige, aber die Matratze bestand nur noch aus Metallfedern, die sich in meinen Rücken bohrten. Also zog ich einen Tag später nochmal in ein anderes Zimmer. Da funktionierte die Dusche nicht richtig… es kam nur ein kleines Rinnsal aus dem Duschkopf. Dementsprechend fiel meine Bewertung auf booking.com aus.

Hua Hin selbst erinnert teilweise etwas an Patthaya. Es ist viel los, der Strand allerdings ein Traum mit sauberem Wasser. Um die Stadt herum gibt es zahlreiche Tempelanlagen, die sehenswert sind. Allerdings gestalteten sich die Besichtigungen etwas schwierig für mich, da viele Chinesen umherirrten und der Corona-Virus gerade ausgebrochen war.

Tags darauf ging es via Minibus zurück nach Bangkok. Da der Bus am Southern Busterminal hielt, musste ich noch 55 km durch die Stadt zum internationalen Flughafen Suvarnabhumi. Von dort ging dann mein Flug nach Mumbai.

Endlich in Indien

In Mumbai angekommen war das natürliche indische Chaos noch gestört durch den Corona-Virus. Bis zur Immigration dauerte es zweieinhalb Stunden. Somit kam ich weit nach Mitternacht in meinem Hotel an. Und verlieh Bangkok sofort das Zertifikat „Luftkurort“. Die Luft in Mumbai war wieder zum Schneiden…

to be continued…

 

Und das waren die Highlights:

Thailand

  • Bangkok: Wat Bang Chak, Lumphini Park, Lebua Sky Bar, Wat Paknam Phasi Charoen sowie die gegenüberliegende Anlage Wat Khun Chan (zufällig entdeckt auf der Rückfahrt von Pattaya mit dem Bus), Iconsiam (das war auch nicht geplant, aber mein Vermieter meinte, das wär das Geilste überhaupt… die Meinungen gehen da stark auseinander; aber es gibt einen kostenlosen Shuttlebus von der BTS-Station Krung Thonburi und ein kostenloses Shuttleboot vom Ratchawong Pier/Chinatown) und Asiatique The Riverfront
  • Pattaya: Big Buddha, The Sanctuary of Truth, Buddha Mountain, Wat Yannasangwararam (auch zufällig entdeckt auf dem Weg zum Buddha-Mountain), Floating Market, die Insel Ko Lan
  • Nakhon Pathom: Phra Pathom Chedi (die größte buddhistische Chedi weltweit)
  • Kanchanaburi: Brücke über den Kwai
  • Maeklong: Railway Market
  • Amphawa: Floating Market
  • Ayutthaya: Wat Mahathat, Wat Chai Watthanaram, Wat Phanan ChoengWat RatchaburanaWat PhutthaisawanWat Lokayasutharam, Wat Yai Chai MongkonWat Phu Khao Thong (im Prinzip der komplette Geschichtspark mit seinen zahlreichen Tempeln)… aber irgendwann ist dann halt auch mal gut mit Sightseeing
  • Chiang Mai: ich hab’s tatsächlich geschafft, absolut nichts zu besichtigen… musste mich um wichtige Dinge kümmern wie Wäschewaschen, Arbeiten…
  • Chiang Rai: Weißer Tempel (Wat Rong Khun), blauer Tempel (Wat Rong Seur Ten), Baan Dam (Black House), Maesai und natürlich das Goldene Dreieck (Chiang Saen)

  • Ko Phayam
  • Hua Hin

Laos

  • Mekong und Pak Beng
  • Luang Prabang: Mount Phousi, Bambusbrücke (Seasonal Bridge beim Riverview Park), Wat Xieng Thong, Haw Pha Bang, Wat May Souvannapoumaram, Wat Wisunarat und der Kuang Si Wasserfall

  • Vang Vieng
  • Vientiane: Patuxai (Victory Gate), Buddha Park, Wat Si Saket, Wat Si Muang, Pha That Luang und natürlich der Coworking Space Toong Samsenthai

Vietnam

  • Hanoi: St. Joseph’s Cathedral, Oldtown, Tran Quoc-Pagode, Westsee, Hoan-Kiem-See, Temple of the Jade Mountain und der Dong Kinh Nghia Thuc Square
  • Haiphong: Bistum Hải Phòng, Statue of General Le Chan und das turbulente Streetlife
  • Halong Bay
  • Ninh Binh: Hang Mua Viewpoint, Lying Dragon Mountain und Tam Coc
  • Hue: Zitadelle, Thien Mu-Pagode, Parfümfluss und die Thanh Toan Bridge
  • Hoi An: Marble Mountains, Chùa Cầu (Japanische Brücke), Bridge of Lights, Tan Ky-Handelshaus und die zahlreichen chinesischen Versammlungshallen mit Tempeln
  • Da Nang: Ba Na Mountains, Dragon Bridge und der Stadtstrand
  • Nha Trang: Po Nagar, Long Son Pagode und der Tower Incense
  • Mui Ne: Weiße Dünen, Rote Dünen, Fishing Village und der Fairy Stream
  • Ho-Chi-Minh-City (Saigon): Skydeck Bitexco Financial Tower, Temple Goddess Mariamma (Hindhu-Tempel), Kriegsrestemuseum und die Xá Lợi-Pagode
Bangkok

Bangkok

Ich habe hier einige Sightseeing-Tipps zusammengestellt für diejenigen, die schon öfter in Bangkok waren. Für alle, die diese Stadt zum ersten Mal besuchen, verweise ich auf meinen Blogeintrag Bangkok. 1. Wat Bang Chak Der Wat Bang Chak ist etwas außerhalb im Norden...

5. Etappe: Von Deba nach Bilbao

5. Etappe: Von Deba nach Bilbao

Camino del Norte - Deba - zusammengestürzte Fußgängerbrücke

In Deba ist die Fußgängerbrücke zusammengestürzt und nicht begehbar (Stand Juli/August 2018). Dadurch muss man einen Umweg von ein paar Kilometern machen. Und die Pilgerherberge in Deba befindet sich direkt im Bahnhofsgebäude. Es gibt eine Zugverbindung nach Bilbao… wie viele Zeichen braucht man noch? Ich fuhr die Strecke mit dem Zug. Die Verbindungen sind stündlich, Preis 4,50 Euro.

Outdooractive hat die Strecke in 3 Etappen unterteilt: Deba nach Zenarruza, Zenaruzza nach Gernika-Lumo und Gernika-Lumo nach Bilbao.

TIPP: ausreichend Wasser mitnehmen (ca. 3 l), es gibt wohl auf dem Weg nichts – ließ ich mir sagen…

Dieser Beitrag ist eine Sightseeingtour durch Bilbao. Was lohnt es sich hier anzusehen? Im Prinzip nur die Altstadt und das Guggenheim-Museum. Hin und wieder steht auch ein anderes sehenswertes Gebäude rum, der Anblick wird aber sofort wieder zunichte gemacht durch die angrenzenden, hässlichen Bauwerke.

Relativ im Zentrum liegen noch zwei Parks. Einen davon findet ihr in der Galerie unten.

Camino del Norte - Bilbao Guggenheim Museum - Vorderseite
Camino del Norte - mein Arbeitsplatz im Bilbao Metropolitan Hostel

Ich hatte mich im Bilbao Metropolitan Hostel über booking.com niedergelassen. Neue und gute Ausstattung, genügend Tische mit Stromversorgung. Aber das beste: superschnelles und gesichtertes WLAN. Wirklich top zum Arbeiten. Kann es sehr empfehlen.

Und: ich musste diese Strecke cheaten, um mir mal zwei Tage zum Arbeiten freizuschaufeln. So ist das eben als digitaler Nomade…

Im Prinzip sind es drei Etappen:

Deba nach Zenarruza: 30,5 km
Zenarruza nach Gernika-Lumo: 17 km
Gernika-Lumo nach Bilbao: 37 km

Deba nach Bilbao (mit dem Zug): ca. 80 km

Im Prinzip sind es drei Etappen:

Deba nach Zenarruza: 1.913 m
Zenarruza nach Gernika-Lumo: 972 m
Gernika-Lumo nach Bilbao: 1.786 m

Ziortza: Albergue Ziortza Beitia ♣ 46 Betten ♣ 12 € ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: 7 – 22 Uhr

Zenarruza: Albergue de Peregrinos del Monasterio de Zenarruza ♣ 18 Betten ♣ Spendenbasis ♣ Check-In: 16 – 20 Uhr

Gernika-Lumo:
Albergue Gernika Lumo Aterpetxea ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: 9 – 19 Uhr
Albergue Juvenil de Gernika ♣ 35 Betten ♣ Spendenbasis ♣ WLAN ♣ Check-In: 15 – 22 Uhr

Bilbao:
Albergue de Peregrinos Santa Cruz de Begona ♣ 22 Betten ♣ Spendenbasis ♣ Check-In: 15 – 22 Uhr
Albergue Claret Enea ♣ 40 Betten ♣ 11 € ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: 15 – 22 Uhr
Albergue Bilbao Central Hostel ♣ 40 Betten ♣ 17 € ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: 0 – 24 Uhr
Bilbao Metropolitan Hostel ♣ ab 16 € ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: ab 14 Uhr
Albergue de Peregrinos de Bilbao ♣ 40 Betten ♣ Spendenbasis ♣ Check-In: 15 – 22 Uhr

4. Etappe: Von Zumaia nach Deba

4. Etappe: Von Zumaia nach Deba

Camino del Norte - Von Zumaia nach Deba - Der Blick über die Bucht in Zumaia
Das ist wirklich der schönste Teil des Caminos, wenn man die Alternativroute am Meer entlang wählt. Aber auch mit Abstand die Stressigste und Gefährlichste. Einen Berg – ca. in der Mitte gelegen – musste ich auf allen vieren hochklettern, um nicht abzurutschen.

In der Darstellung von Outdooractive seht ihr den kompletten Weg von Zarautz bis Deba. Ab Zumaia wählte ich dann zweimal die rot gestrichelte Linie am Meer entlang. Dieser Weg lohnt sich wirklich, der normale Camino ist an dieser Stelle eher langweilig, hörte ich von anderen Pilgern.

TIPP: ausreichend Wasser mitnehmen (ca. 3 l), es geht hoch und runter und es gibt wirklich nichts auf dem Weg

Und wie ihr seht, hat es die meiste Zeit geregnet…

Aber egal, die Strecke war es wirklich wert. Habe sogar auf meine coolen Schuhüberzieher verzichtet und bin todesmutig einfach so mit den Nike Free gegangen. Und wie ihr wisst: die sind nicht wasserdicht.

In der Galerie sind wie immer die Fotos zu der Strecke. Die letzten Kilometer hab‘ ich allerdings gecheatet und ging der Straße nach…

Camino del Norte - Von Zumaia nach Deba - Der Start in Zumaia über die Alternativroute
Camino del Norte - Zumaia nach Deba - Albergue de Deba
In Deba war Arbeiten leider nicht möglich. Es fehlte an einem vernünftigen Tisch und dazugehörigem Sitzplatz. Dafür kostet die Albergue de Deba auch nur 5 Euro. Ihr müsst aber vorher zum Tourist Office hinter der Kirche. Da bezahlt ihr die Herberge und bekommt den Eingangscode.

Übrigens: die Albergue befindet sich im Bahnhofsgebäude 🙂 Und rein zufällig fährt ein Zug nach Bilbao…

ca. 17 km (mit zweimal Alternativroute, rot  gestrichelt bei Outdooractive, das letzte Stück über die Straße )
gemessen von: Albergue de Zumaia (Convento de San José) bis zur Albergue de Deba
Sorry, muss ich passen, da ich hier komplett anders ging, wie vorgeschrieben. Jedenfalls zu viele 🙂
Deba: Albergue de Deba ♣ 56 Betten ♣ 5 € ♣ WLAN ♣ Check-In: 12 – 22:30 Uhr

Bezahlen müsst ihr beim Tourist Office, da bekommt ihr auch den Zugangscode.

3. Etappe: Von Zarautz nach Zumaia

3. Etappe: Von Zarautz nach Zumaia

Camino del Norte - Von Zarautz nach Zumaia - Blick auf Getaria

Die dritte Etappe habe ich sehr einfach und kurz und gehalten. Nur 11 km von Zarautz nach Zumaia an der Küstenstraße N634 entlang. Grund hierfür war, mir Zeit zum Arbeiten zu verschaffen.

Die Karte von Outdooractive zeigt die Etappe 3 komplett, ich ging jedoch nur bis Zumaia. Im Nachhinein stellte sich dies jedoch als Glücksfall heraus, denn es war etwas Besonderes, im Kloster zu übernachten. Und dann auch noch mit Zweibettzimmer, welches ich ganz für mich alleine hatte.

TIPP: für den kurzen Weg benötigt ihr ca. 1,5 l Wasser, es gibt noch die Möglichkeit, in Getaria einzukaufen.

Mein Camino führte zu Beginn über die N634 am Meer entlang bis Getaria. Der eigentliche Camino geht über den Berg. Beide Wege treffen sich in Getaria wieder. Ab da ging es den „normalen“ Camino weiter – natürlich über einen Berg.

Das Highlight in Zumaia ist auf jeden Fall die Unterkunft im Kloster (siehe Galeriefotos). Und gutes WLAN gibt’s da auch 🙂

Camino del Norte - Von Zarautz nach Zumaia - Blick auf Zumaia
Camino del Norte - Von Zarautz nach Zumaia - Endlich wieder am Arbeiten

Wie ihr hier seht, geht Arbeiten auch auf einer Parkbank mit dem Laptop auf dem Schoß. Zugegebenermaßen… es ist nicht ganz so komfortabel. Aber wenn man nur 11 km pilgert, ist man viel zu früh am Zielort. Und die meisten Albergues öffnen erst um ca. 15 Uhr.

ca. 11 km (über die Alternativroute N634 am Meer entlang bis Getaria, ab dort über den normalen Camino)
gemessen von: Albergue Publico de Zarautz bis zur Albergue de Zumaia (Convento de San José)

 

ca. 400 m (etwas schwierig zu sagen, denn keiner ging bis jetzt die Kombination a) über die N634 und b) nur bis Zumaia)

Zarautz:
Albergue Publico de Zarautz ♣ 60 Betten ♣ Spendenbasis ♣ WLAN ♣ Check-In: 16 – 22 Uhr
Albergue Juvenil Igerain ♣ 100 Betten ♣ 15 € ♣ WLAN ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: ab 8 Uhr

Zumaia: Albergue de Zumaia (Convento de San José) ♣ 25 Betten ♣ Spendenbasis ♣ WLAN ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: 14:30 – 22 Uhr
Albergue Santa Clara ♣ 16 Betten ♣ 20 € ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: variabel

2. Etappe: Von San Sebastián nach Zarautz

2. Etappe: Von San Sebastián nach Zarautz

Camino del Norte - San Sebastian nach Zarautz - Wasser- und Stempelstelle

Die zweite Etappe war kürzer und somit leichter. Auch hier gibt es wieder Alternativen, am besten holt ihr euch die Offlinekarte von Wisely. Da sind die Wege sehr gut zu erkennen.

Als Übersicht hier die Karte von Outdooractive.

TIPP: ausreichend Wasser mitnehmen (ca. 2,5 l), es gibt auf dem Weg noch eine Wasserstation (siehe Foto), aber sicher ist sicher!

Der Weg beginnt natürlich gleich mal mit einem Aufstieg auf den Berg. Und wenn ihr an der Herberge startet, dann werdet ihr euch irgendwann fragen: warum nehm‘ ich eigentlich nicht den Bus? Denn der 16er fährt von der Pilgerherberge zum Campingplatz. Da hätte man sich die ersten Höhen- und Kilometer sparen können. Ich bin ja auch zu Fuß gegangen, hab‘ mich aber zigmal gefragt warum…

Oben am Berg steht dann diese nette kleine Wasser- und Stempelstelle (siehe Foto oben). Der Stempel zählt wohl nicht zu den Offiziellen, hab‘ trotzdem mal gestempelt – just for fun, da er dieses hübsche Muschelsymbol trägt.

Camino del Norte - San Sebastian nach Zarautz - an grünen Hügeln und Bauernhöfen vorbei
Camino del Norte - San Sebastian nach Zarautz - Campingplatz auf dem Hügel

Auf dem Trail über dem Ozean sah ich meine erste Schlange des Caminos. Geschockt haben mich aber eher die drei Mountainbiker, die den schmalen steinigen Pfad hoch und runter geschossen sind. in Orio legte ich dann mal einen Essensstopp ein. War auch notwendig, denn danach geht es wieder bergauf. Irgendwann kommt ihr an dem Campingplatz auf dem Hügel vorbei, danach habt ihr den Blick auf Zarautz und den Strand. Die Albergue Publico de Zarautz befindet sich in Meeresnähe am Beginn der Stadt. Es gibt noch eine weitere Pilgerschlafstätte am anderen Ende von Zarautz. Ich wählte die erste von beiden, Schlafsaal mit 30 Betten, aber durchaus gemütlich, da der Saal groß und gut belüftet ist.

Das Arbeiten ließ ich allerdings an diesem Abend sein, da keine Tisch-Strom-Kombination vorhanden war.

ca. 20 km
gemessen von: Albergue Juvenil Ondarreta – La Sirena bis zur Albergue Publico de Zarautz

ca. 1.080 m

San Sebastián/Donostia:
Hospital de Peregrinos Claret Ikastola ♣ 60 Betten ♣ Spendenbasis ♣ Check-In: 16 – 22 Uhr
Albergue Juvenil Ondaretta – La Sirena ♣ 100 Betten ♣ 16,80 – 20,75 € ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: 8 – 2 Uhr

Orio:
Albergue de Peregrinos San Martin ♣ 20 Betten ♣ 10 € ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: ab 14 Uhr

Zarautz:
Albergue Publico de Zarautz ♣ 60 Betten ♣ Spendenbasis ♣ WLAN ♣ Check-In: 16 – 22 Uhr
Albergue Juvenil Igerain ♣ 100 Betten ♣ 15 € ♣ WLAN ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: ab 8 Uhr

1. Etappe: Von Irún nach San Sebastián

1. Etappe: Von Irún nach San Sebastián

Camino del Norte - Irun nach San Sebastian - Wegweiser

Die erste Etappe hat es in sich. Es gibt zwei Routen – die schönere und anstrengendere führt über den Bergrücken des Jaizkibel. Der Weg ist gut ausgeschildert, jedoch empfehle ich zusätzlich eine App mit Offlinekarten, da nicht überall Netzabdeckung ist.

In der Darstellung von Outdooractive sind die Wege gut zu erkennen.

TIPP: ausreichend Wasser mitnehmen (ca. 3 l), es gibt auf dem Weg zwar noch eine Quelle am Kloster auf den ersten paar Kilometern (diese ist ok, hab ich getestet) und noch eine offizielle irgendwo mittendrin. Lasst die Finger davon! Das Wasser ist gechlort.

Ich wählte den Weg um den Berg herum. Den Abstecher nach Hondarribia habe ich mir auch gespart wegen den zusätzlichen Kilometern. Bei Temperaturen um die 28 Grad und einer normalen Strecke von 30 km mach dies durchaus Sinn.

Cool ist die Überfahrt mit dem Boot bei Pasai Donibane. Danach geht es noch mal richtig hoch auf einer nie endenden Steintreppe… kam mir jedenfalls so vor. Oben gibt es dann als Entschädigung ein super Fotomotiv.

Der Pfad windet sich anschließend über die Berge bis San Sebastián, teilweise auf einer geteerten Straße. In San Sebastián gibt es dei Albergues: die erste etwas außerhalb der Stadt (Albergue Juvenil Ulia), die zweite gleich am Stadtbeginn (Hospital de Peregrinos Claret Ikastola) und die dritte am Ende der Stadt (Albergue Juvenil Ondarreta – La Sirena).

Camino del Norte - Irun nach San Sebastian - Pasai Donibane Bootsanlegestelle
Camino del Norte - Irun nach San Sebastian - Die Arbeitsplätze in der Albergue

Kommen wir nun zum Wesentlichen des Pilgerns: das Internet 🙂

In der Albergue La Sirena könnt ihr das WLAN komplett vergessen. Ungesichert und viel zu langsam, zudem fällt es dauernd aus. Ihr seid also auf euch allein gestellt. Verfügbar ist ein 3G mit Schwankungen zwischen einem und drei Balken. Manchmal sehr mühsam mit den Uploads. Musste ein Video hochladen…

Positiv sind jedoch die vielen Arbeitsplätze mit Stromanschluss.

ca. 28 km (mit Umweg über Lezo ca. 30 km)
gemessen von: Albergue de Peregrinos Irún bis zur Albergue Juvenil Ondarreta – La Sirena

ca. 1.620 m

Irún: Hospital de Peregrinos de Irùn ♣ 50 Betten ♣ Spendenbasis ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Check-In: 16 – 22 Uhr

Passajes de San Juan: Hospital de Peregrinos Santa Ana ♣ 14 Betten ♣ Spendenbasis ♣ WLAN ♣ Check-In: 16 – 22 Uhr

San Sebastián/Donostia:
Hospital de Peregrinos Claret Ikastola ♣ 60 Betten ♣ Spendenbasis ♣ Check-In: 16 – 22 Uhr
Albergue Juvenil Ondaretta – La Sirena ♣ 100 Betten ♣ 16,80 – 20,75 € ♣ WLAN ♣ Küche ♣ Waschmaschine ♣ Check-In: 8 – 2 Uhr

Pilgern und Arbeiten: Der Camino del Norte

Pilgern und Arbeiten: Der Camino del Norte

Camino del Norte - Irun nach San Sebastian - Fotoshooting kurz vor dem Etappenziel
Dieses Mal beweise ich, dass man auch als digitaler Nomade prima pilgern kann. Konkret bedeutet das: die Kombination aus Pilgern und Arbeiten. Und ja, es geht tatsächlich! Allerdings empfehle ich einen leichten Laptop, denn hier zählt jedes Gramm. Wer keine Lust hat die ganze Technik zu schleppen, kann sie sich nachliefern lassen. Es gibt einen Gepäckservice der spanischen Post speziell für Jakobswege. Auf dem Camino Francés – der Pilgerautobahn – ist es einfacher und verbreiteter, aber es gibt den Service auch für den Camino del Norte, den Küstenweg. Die Kosten sind überschaubar mit 4 oder 5 Euro pro Lieferung, je nach Entfernung.

Wie komme ich zum Camino?

Der Camino del Norte beginnt in Irún an der französischen Grenze und endet in Santiago de Compostela bzw. Fisterra. Die Anreise funktioniert mit dem Bus, Zug oder Flugzeug. Ich fahre die Strecke nach Biarritz bzw. Hendaye immer mit dem TGV, ist stressfrei und ich kann in Ruhe arbeiten.

Wie vermeide ich Blasen an den Füßen?

Ein paar Dinge sind jedoch bedeutender als andere, z.B. die Wahl der richtigen Socken. Denn mit Blasen an den Füßen ist der Spaß dahin. Ein Freund von mir schwört auf Nylonstrümpfe in normalen Sport- oder Wandersocken. Das mag auch funktionieren, hab es allerdings noch nicht getestet. Aktuell teste ich gerade Wrightsock, das sind doppellagige Socken mit enormem Tragekomfort. Nach 100 km kann ich sagen: keine Blasen, keine Schweißfüße und die Socken kühlen auch noch. Man kann also problemlos den ganzen Tag darin verbringen. Bisher habe ich zwei Modelle getestet: ENDURANCE quarter „Pilgersocke“ (die finde ich besonders cool auf dem Jakobsweg) und ENDURANCE quarter. Beide sind kurz (low tab) da ich in Nike Free RN gehe. Würde ja sonst komisch aussehen.

Camino del Norte - Irun nach San Sebastian - Nike Free RN mit Wrightsock Pilgersocke
Camino del Norte - Irun nach San Sebastian - Rucksack Osprey Eja 38 l

Wie trage ich den ganzen Krempel?

Ebenso wichtig ist die Wahl des Rucksacks. Ich hatte mir im Vorfeld verschiedene Modelle angesehen. Auf Empfehlung eines Freundes, der jedes Jahr mindestens zwei Jakoswege geht, fiel die Wahl dann auf Osprey. Ich wollte nicht mehr als 38 l (wegen dem Gewicht). Somit entschied ich mich für das Modell Osprey Eja 38 l. Der Rucksack ist leicht und hat durch die diversen Einstellmöglichkeiten einen super Tragekomfort. Ein belüfteter Rücken und die schnelle Trocknungszeit runden das Ganze ab. Mir ist etwas Wasser ausgelaufen, nach ca. 10 Minuten war der Rucksack wieder trocken. Bin sehr zufrieden damit.

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Packliste für den Camino als digitaler Nomade

  • Rucksack ca. 38-42 l (meine Empfehlung: Osprey Eja 38 l speziell für Damen)
  • Leichter Schlafsack (meine Empfehlung: Lidl)
  • 3 T-Shirts/Unterhosen/Socken (wobei hier wichtig ist, dass die Füße blasenfrei bleiben, meine Empfehlung: Wrightsock)
  • 2 kurze Hosen
  • 1 Jogginghose
  • 1 Sweatjacke
  • Badehose/Bikini
  • Regenponcho (meine Empfehlung: Terra Hiker)
  • Schuhe (ich beweise, dass es möglich ist mit Nike Free RN zu gehen, deshalb benötige ich noch wasserfeste Überziehschuhe, meine Empfehlung: Moonwaaks)
  • Flipflops (meine Empfehlung: Gumbies)
  • Kosmetikzeug wie Creme, Sonnencreme, Zahnpasta, Reisezahnbürste, Haarbürste, Shampoo, Duschgel
  • 1 leichtes Handtuch (meine Empfehlung: Bambushandtuch)
  • 1 Mütze oder Tuch als Sonnenschutz/Kopfbedeckung
  • 1 Sonnenbrille
  • Taschentücher
  • Laptop + Netzkabel + Maus (optional)
  • Powerbank (habe 2 dabei, meine Empfehlung: Anker, da kompakt, leicht und günstig – lädt mein iPhone 3x komplett auf)
  • Smartphone und Ladekabel + Stecker
5. Etappe: Von Deba nach Bilbao

5. Etappe: Von Deba nach Bilbao

In Deba ist die Fußgängerbrücke zusammengestürzt und nicht begehbar (Stand Juli/August 2018). Dadurch muss man einen Umweg von ein paar Kilometern machen. Und die Pilgerherberge in Deba befindet sich direkt im Bahnhofsgebäude. Es gibt eine Zugverbindung...

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4. Etappe: Von Zumaia nach Deba

4. Etappe: Von Zumaia nach Deba

Das ist wirklich der schönste Teil des Caminos, wenn man die Alternativroute am Meer entlang wählt. Aber auch mit Abstand die Stressigste und Gefährlichste. Einen Berg – ca. in der Mitte gelegen – musste ich auf allen vieren hochklettern, um nicht abzurutschen. In der...

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3. Etappe: Von Zarautz nach Zumaia

3. Etappe: Von Zarautz nach Zumaia

Die dritte Etappe habe ich sehr einfach und kurz und gehalten. Nur 11 km von Zarautz nach Zumaia an der Küstenstraße N634 entlang. Grund hierfür war, mir Zeit zum Arbeiten zu verschaffen. Die Karte von Outdooractive zeigt die Etappe 3 komplett, ich ging...

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2. Etappe: Von San Sebastián nach Zarautz

2. Etappe: Von San Sebastián nach Zarautz

Die zweite Etappe war kürzer und somit leichter. Auch hier gibt es wieder Alternativen, am besten holt ihr euch die Offlinekarte von Wisely. Da sind die Wege sehr gut zu erkennen. Als Übersicht hier die Karte von Outdooractive. TIPP: ausreichend Wasser...

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1. Etappe: Von Irún nach San Sebastián

1. Etappe: Von Irún nach San Sebastián

Die erste Etappe hat es in sich. Es gibt zwei Routen - die schönere und anstrengendere führt über den Bergrücken des Jaizkibel. Der Weg ist gut ausgeschildert, jedoch empfehle ich zusätzlich eine App mit Offlinekarten, da nicht überall Netzabdeckung ist....

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Banteay Srei

Banteay Srei

Der absolute Hammer! Hier habt ihr das Gefühl, als wärt ihr direkt im Dschungelbuch gelandet. Die Tempelruine ist sehr filigran und kunstvoll gestaltet. Sie befindet sich zwar etwas außerhalb des Zentrums von Angkor, aber falls ihr den Kulen Mountain besucht, liegt sie direkt auf dem Weg.

MO–SO: 7:30 – 17:30 Uhr

1 Tages-Ticket: 37 USD
3-Tages-Tiket: 62 USD
7-Tages-Ticket: 72 USD

Das Ticket gilt für die komeplette Angkor-Tempelanlage, also den archäologischen Park.

Wie schon erwähnt liegt der Tempel außerhalb des Zentrums von Angkor in nordöstlicher Richtung. Mit dem Tuk-Tuk benötigt ihr von Siem Reap ca. 45-60 Minuten. Die Entfernung zu Siem Reap beträgt ca. 28 km.

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Angkor Wat

Angkor Wat

Angkor Wat darf natürlich nicht fehlen. Der größte und bekannteste Tempel der Anlage. Natürlich gibt es schönere, aber keiner ist von der Größe so beeindruckend und zudem noch so gut erhalten wie Angkor Wat. Und für alle mit einem Schrittzähler: das Ding wird jubeln!

MO–SO: 5:00 – 17:30 Uhr

1 Tages-Ticket: 37 USD
3-Tages-Tiket: 62 USD
7-Tages-Ticket: 72 USD

Das Ticket gilt für die komeplette Angkor-Tempelanlage, also den archäologischen Park.

Der Tempel liegt zentral im Archäologischen Park von Angkor, ca. 10 km entfernt von Siem Reap. Am besten mit eigenem TukTuk-Fahrer oder mit dem Scooter zu erreichen.

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