Artikel aktualisiert am 10.05.2020

Angkor Wat darf natürlich nicht fehlen. Er ist der größte und bekannteste Tempel der Anlage. Natürlich gibt es schönere, aber keiner ist von der Größe so beeindruckend und zudem noch so gut erhalten wie Angkor Wat. Und für alle mit einem Schrittzähler: das Ding wird jubeln! Inklusive Wassergraben ist das Gelände ca. 1,5 x 1,3 Kilometer groß.

Ich bin gefühlt mindestens 15.000 Schritte gegangen. Vor, wieder zurück, Treppen hoch, Treppen runter. Dann um den Komplex herum, damit man auch ja kein Fotomotiv verpasst. Also kurz gesagt: bitte nehmt euch Zeit für diesen Tempel, denn er ist was ganz Besonderes und wirklich riesig! Geht auch mal ganz hoch – selbst wenn tausend Chinesen vor einem stehen – denn von oben hat man einen wundervollen Blick über die Anlage.

So, nun zu den Facts für alle, die’s wirklich interessiert: Die Tempelanlage ist von einem gewaltigen Wassergraben umgeben. Erbaut wurde die Anlage von den Khmer im 12. oder 13. Jahrhundert als Staatstempel des Königs. Sie diente der Verehrung Vishnus. Nach dem Tod des damaligen Königs wurden die Arbeiten eingestellt, dadurch blieben einige Reliefs unvollendet. Im Laufe der Zeit wechselte der Gebäudekomplex von einer hinduistischen zu einer buddhistischen Kultstätte. Das Baumaterial ist Sandstein und man sieht die Witterungseinflüsse sowie die Zerstörung durch diverse Kriege.

Heute befindet sich die Anlage unter staatlicher Kontrolle. Bis 2016 hatte sie eine private Firma von der Regierung Kambodschas gepachtet.

MO–SO: 5:00 – 17:30 Uhr

1 Tages-Ticket: 37 USD
3-Tages-Ticket: 62 USD
7-Tages-Ticket: 72 USD

Das Ticket gilt für die komplette Angkor-Tempelanlage, also den Archäologischen Park.

Der Tempel liegt zentral im Archäologischen Park von Angkor, ca. 10 km entfernt von Siem Reap. Am besten mit eigenem TukTuk-Fahrer oder mit dem Scooter zu erreichen.

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