Wat Phra That Doi Suthep

Wat Phra That Doi Suthep

Diesen Tempel solltet ihr unbedingt besuchen. Die Besonderheit dieses Tempels ist die goldene Chedi und der tolle Ausblick auf Chiang Mai (bei klarer Sicht).

Es handelt sich um einen buddhistischen Tempel auf dem Berg Doi Suthep. Er ist ein königlicher Tempel zweiter Klasse. Ihr könnt den Tempel über die Naga-Treppe mit ihren 200 Stufen erreichen. Naga bedeutet Schlangenwesen oder Schlangengottheit und stammt aus der indischen Mythologie. Wer zu faul ist, nimmt einfach den Aufzug.

Die Legende besagt, dass im 14. Jahrhundert ein Mönch eine Buddha-Reliquie aus Sukhothai mitbrachte, die im Wat Suan Dok in Chiang Mai aufbewahrt werden sollte. Plötzlich teilte sich diese Reliquie, und man suchte nun für den zweiten Teil einen neuen Platz. Man band ihn einem weißen Elefanten auf den Rücken, der ohne Umwege den Doi Suthep ansteuerte. Er starb dann an dem Platz des Einsiedlers Wasuthep. Somit wurde der Tempel an dieser Stelle errichtet, um die Reliquie aufzubewahren.

Zu besichtigen gibt es oben einiges:

  • Statue des Einsiedlers Wasuthep im Vorhof
  • Glockenspiel und Glockenturm im Vorhof
  • Statue des weißen Elefanten (der den Gründungsplatz des Tempels fand)
  • Wandelgang
  • Viharn mit Wandmalereien, die die Gründung des Tempels darstellen
  • Die goldene Chedi
  • Buddhafiguren am Rand der Chedi
MO–SO: 6:00 – 20:30 Uhr
30 THB

Da der Tempel etwas außerhalb liegt – auf dem Berg Doi Suthep – nehmt ihr am besten ein Red Car oder Taxi. Die Kosten für das Red Car Sammeltaxi liegen bei ca. 40-70 THB, für ein normales Taxi bei ca. 70-100 THB. Bitte bucht nur one-way, denn oben am Tempel stehen genügend Taxis, die euch für 40 THB wieder nach Chiang Mai bringen. Seit kurzem sind auch Grab-Taxis verfügbar. Da könnt ihr vorab in der App den Preis sehen und entscheiden, was die günstigste Lösung ist.

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Wat Lok Mo Li

Wat Lok Mo Li

Der Wat Lok Mo Li – oder auch Wat Lok Molee in der englischen Schreibweise – ist ein wunderschöner buddhistischer Tempel in Chiang Mai. Zum Zeitpunkt meines Besuches im Dezember 2017 wurde er gerade außen renoviert.

Faszinierend fand ich die Architektur von außen und innen der großen Gebetshalle. Sie ist außen mit Edelhölzern gestaltet, und innen beeindruckt die riesige dunkle Säulenhalle. Außerdem ist die Ausrichtung der Halle entlang der Nord-Süd-Achse. Somit liegt der Eingang in südlicher Richtung und nicht wie sonst bei buddhistischen Tempeln im Osten.

Vor dem Chedi hängen viele bunte Gebetsfahnen, die ein tolles Fotomotiv abgeben. Der Chedi selbst ist aus unverputztem Ziegelstein, was auch recht ungewöhnlich in der heutigen Zeit ist.

Weitere Fotomotive sind die beiden Wächter in Grün und Rot vor dem Eingangstor sowie die Skulptur des Elefanten im Garten und die beiden Elefanten davor. Nehmt euch Zeit durch die Tempelanlage hindurchzugehen.

Das Gründungsdatum des Tempels ist unbekannt, der Chedi wurde im Jahre 1527 erbaut, die Gebetshalle (Viharn) im Jahre 1545.

MO–SO: Sonnenaufgang – 17:00 Uhr
Kostenlos

Der Wat Lok Molee liegt an der Nordseite des die Altstadt umgrenzenden Wassergrabens. Zu erreichen ist er mit jedem Verkehrsmittel. Ich ging zu Fuß, von der Ostseite des Wassergrabens, kommend.

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Wat Chiang Yuen

Wat Chiang Yuen

Der Wat Chiang Yuen liegt ca. 600 m östlich vom Wat Lok Mo Li. Früher war er der Nationaltempel des Königreichs von Chiang Mai. Die Chedi ist weiß getüncht mit Löwenstatuen in birmanischem Stil als Wächter. Daneben thront eine große goldene Buddha-Statue, welche sehr beeindruckend ist.

MO–SO: durchgehend
Kostenlos
Der Tempel beffindet sich ca. 600 m östlich vom Wat Lok Molee, nördlich von der Altstadt. Man kann ihn zu Fuß erreichen oder ein Red Car nehmen.
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Nationalpark Doi Inthanon

Nationalpark Doi Inthanon

Der Nationalpark Doi Inthanon ist mit 2.565 Metern Höhe die höchste Erhebung Thailands. Die Highlights sind die beiden Pagoden für König und Königin (King and Queen Pagoda) sowie die Wasserfälle Watchirathan und Sirithan. Zudem kann man noch ein Dorf mit Webkunst besuchen und auf dem Markt Bio-Lebensmittel einkaufen.

Je nach Wetter habt ihr von oben eine tolle Aussicht auf die Umgebung. Den Tagestrip habe ich bei einem örtlichen Reisebüro gebucht und war mit dem Service sehr zufrieden. Als Transportmittel gab es einen Minivan. Die Kosten liegen ca. bei 1.000 THB (mit Verhandeln, ohne waren es 200 mehr). Möglicherweise bekommt man übers Internet einen besseren Preis. Das müsst ihr einfach mal prüfen. Alternativ kann man natürlich einen Scooter oder ein Auto mieten und selbst fahren. Bedenkt aber, dass es von Chiang Mai aus über 100 Kilometer sind.

Wenn ihr allerdings vorhabt zu wandern, dann plant mal drei Tage ein. In diesem Falle würde ich auch innerhalb des Nationalparks übernachten. Es gibt mehrere Optionen, z.B. Zeltlager oder Guesthouses.

Im Nationalpark leben Bergvölker, die heute, statt Opium, Gemüse, Blumen und sogar Erdbeeren anbauen. Diese Produkte werden dann auf dem Markt innerhalb des Parks verkauft. Der thailändische König sponsert einige Projekte in diese Richtung.

Beeindruckend fand ich den Wachirathan-Wasserfall mit dem tollen Regenbogen und natürlich die beiden Pagoden (siehe Foto).

TIPP: Unbedingt aber warm anziehen! Die Temperaturen liegen zwischen 6 und 17 Grad. Ich hatte z.B. meine Winterjacke an, feste Schuhe, lange Hose…

MO–SO: 6:30 – 16:30 Uhr (nach 16:30 Uhr kann man zwar noch rausfahren, aber nicht mehr rein)
300 THB (+ extra Gebühren für Fahrzeuge)
Entweder ihr bucht einen Tagesausflug über ein örtliches Reisebüro (Kosten ca. 1.000 – 1.200 THB, je nach Verhandlungsgeschick) oder fahrt selbst mit dem Scooter/Mietwagen. Beim Reisebüro ist der Eintrittspreis bereits enthalten.
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Thailändischer Kochkurs

Thailändischer Kochkurs

Wer thailändisches Essen liebt, sollte auf jeden Fall einen Kochkurs machen – es lohnt sich. Preis/Leistung stimmen und es macht richtig Spaß. Der Nebeneffekt ist natürlich, dass ihr den ganzen Tag essen könnt. Ich war beim Thai Kitchen Cookery Centre und kann dieses wärmstens weiterempfehlen.

Ihr startet morgens mit einem Spaziergang über den Markt. Ein Mitarbeiter der Kochschule erklärt die wichtigsten Gewürze, Gemüsesorten und sonstigen Zutaten. Dann wird eingekauft und los geht’s zur Kochschule in der Altstadt.

Es gibt eine Reihe von Gerichten, von denen ihr die normale oder vegetarische/vegane Variante wählen könnt. Die Mitarbeiter erklären euch dann Schritt für Schritt was gemacht werden muss, überwachen es auch und geben bei Bedarf Hilfestellung. Gestartet wird ganz klassisch mit einer Curry-Paste, die ihr aus sechs verschiedenen wählen könnt. Wasser, Tee und Kaffee sind selbstverständlich auch inklusive.

Ich hatte den ganzen Tag gebucht und war am Ende mehr als satt. Es gab unter anderem Frühlingsrollen, Garnelen-Kokos-Suppe, Cashew Salat mit Tofu, Klebreis mit Mango. Und am Ende bekommt ihr noch ein Zertifikat sowie ein Kochbuch.

Es gibt 6 verschiedene Angebote: halbtags, ganztags, privat oder nur als Besucher (siehe Infobox).

MO–SO: 9:40 – 15:00 Uhr (ganzer Tag)
MO–SO: 9:40 – 13:40 Uhr (halber Tag morgens)
MO–SO: 13:40 – 16:30 Uhr (halber Tag nachmittags)
MO–SO: 16:30 – 20:00 Uhr (halber Tag abends)
MO–SO: Zeit selbst wählbar (privater Kurs)

1.000 THB/Person (ganzer Tag)
800 THB/Person (halber Tag morgens)
800 THB/Person (halber Tag nachmittags)
800 THB/Person (halber Tag abends)
3.000 THB/Person (privater Kurs)
200 THB/Person (Besucher)

Ihr werdet ca. 5 bis 30 Minuten vor Beginn von eurer angegebenen Location abgeholt. Zur Sicherheit hier aber noch die Anfahrt über Google Maps.
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Maya Coworking Space

Maya Coworking Space

Der einzige Grund, warum ich überhaupt nach Chiang Mai wollte war dieser Arbeitsplatz. Von einem befreundeten digitalen Nomaden erfuhr ich von diesem – wirklich wunderschönen – Coworking Space. Zugegeben, das Camp at Maya hat mich schwer beeindruckt, allerdings hab ich auch sehr schnell den Blick auf den Ozean vermisst. Zum Arbeiten kann ich es jedem empfehlen, der keine Meeresnähe benötigt.

Es ist ein chilliger kreativer Platz, der auch recht sicher ist. So kann man z.B. bedenkenlos seinen Laptop stehen lassen, um mal die Toiletten aufzusuchen. Ist für mich als Alleinreisende auch immer ein wichtiger Punkt.

Der Eintritt ist kostenlos, man muss lediglich ein Getränk oder einen Snack bestellen, dann erhält man auch das Passwort für das WLAN. Dieses gilt allerdings nur für zwei Stunden. Natürlich kann man auch mit seinem eigenen Hotspot arbeiten, was ich gemacht habe. Mir war das WLAN viel zu langsam.

Das Essen und die Getränke sind sehr lecker, kann ich also auch empfehlen. Wer aber noch mehr Auswahl benötigt: der Coworking Space liegt im MAYA Lifestyle Shopping Center. Somit stehen zahlreiche Restaurants in allen Geschmacksrichtungen zur Verfügung.

Ich hatte mir einen Platz auf der Dachterrasse ausgesucht. Was daran lag, dass der Innenraum – so schön er auch ist – auf antarktische Grade runtergekühlt war. Und mein Hirn funktioniert eben am besten bei über 25 Grad.

Es gibt noch weitere Coworking Möglichkeiten in Chiang Mai. StarWork Chiangmai, Punspace Tha Phae Gate, The Brick Startup Space, Punspace Nimman, Hub53 Coworking and Coliving Space, Punspace Wiang Kaew, Code Space Co-working Space, Wake Up Coffee coworking space, Heartwork the Sharing Space, M-A-N-A und Yellow Co-Working Space.

Wie ihr seht, es gibt in Chiang Mai zahlreiche Plätze zum Arbeiten. Allerdings habe ich bis jetzt nur das Camp at MAYA getestet.

MO–SO: durchgehend
Kostenlos

Mit dem Red Car, Taxi, zu Fuß oder mit dem Roller – alles ist machbar. Das Einkaufszentrum liegt westlich der Altstadt. Am nördlichen Ende des Wassergrabens um die Altstadt vorbei, immer geradeaus bis zur nächsten großen Kreuzung. Das MAYA liegt über der Kreuzung rechter Hand.

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