Artikel aktualisiert am 13.05.2020

Ronda, der bekannteste Ort auf der Straße der weißen Dörfer (Ruta de los Pueblos Blancos) in Andalusien und gehört zu den ältesten Städten Spaniens. Die Stadt befindet sich auf 723 m Höhe in der Berglandschaft Serranía de Ronda und ist als Fotomotiv bestens geeignet.

Schon die Fahrt von Estepona war wunderschön. Anstatt wie alle über die A397 zu fahren, habe ich die MA-8301 durch die Berge gewählt – und es hat sich gelohnt. Ihr habt einen super Ausblick auf die Berglandschaft und seht immer mal wieder im Hintergrund das Meer. Und für Alleinreisende: Selfiestick nicht vergessen.

Dummerweise gab es auf der Strecke keine einzige Tankstelle, so kam ich mal wieder mit dem letzten Tropfen Sprit in Ronda an. Das war gegen Ende dann doch eine schöne Zitterpartie.

Der erste Blick auf Ronda war schon mega geil, denn die Stadt befindet sich am Rande einer Schlucht, die bis zu 100 Meter tief ist.

Ronda ist vor allem bekannt durch seine Lage, denn die maurisch geprägte Altstadt La Ciudad liegt auf einem Felsplateau, das rundum steil abfällt. Getrennt ist die Altstadt von dem jüngeren Stadtteil El Mercadillo durch eine knapp 100 m tiefe Schlucht (El Tajo), die vom Rio Guadelevin gebildet wurde. Der Abgrund wird von drei Brücken überspannt:

  • Puente Arabe (arabische Brücke)
  • Puente Viejo (Alte Brücke)
  • Puente Nuevo (Neue Brücke)

Letztere ist die Bekannteste und wurde im 18. Jahrhundert erbaut. Heute ist die Stadt Ronda zum Großteil auf Tourismus ausgerichtet und täglich strömen Tausende von Besucher von den Urlaubsorten der Costa del Sol nach Ronda.

Weitere Sehenswürdigkeiten – neben den Brücken und der Altstadt– sind die Stierkampfarena, die Kirche Santa Maria la Mayor und der Park Alameda del Tajo. Um das typische Fotomotiv von Ronda zu bekommen, müsst ihr vom Plaza María Auxiliadora runter zum Aussichtspunkt gehen. Ich war dazu allerdings zu faul.

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